Kanzlei Gabriela Althoff

Rechtsanwältin  & Fachanwältin für Familienrecht, Mediatorin, Bankkauffrau


Ehe- und Familienrecht Rechtsbeiträge

Herabsetzung des nachehelichen Unterhalts


Sofern eine unbefristete Unterhaltsvereinbarung zu früherer Zeit getroffen wurde und es Anlass (wie zum Beispiel die lange Dauer der Ehe) zum Vertrauen auf Fortbestand des Unterhalts gibt, kommt ein Wegfall der Unterhaltsverpflichtung ohne erhebliche Änderung persönlicher und wirtschaftlicher Verhältnisse der Parteien nicht mehr in Betracht. Aus Gründen der Billigkeit muss allerdings mit einer Herabsetzung gemäß § 1578b Abs. 1 BGB des Unterhalts gerechnet werden.

Das Ausbleiben einer Herabsetzung könnte beispielsweise daher unbillig sein, da die wirtschaftlichen Verhältnisse der Parteien bezüglich der persönlichen und finanziellen Lebensgestaltung nach längerer Zeit kaum noch miteinander verflochten sind.

Dem Grundsatz der nachehelichen Solidarität ist so durch die Herabsetzung nur noch teilweise Folge zu leisten, wenn schon eine Befristung ausscheidet. Der angemessene Lebensbedarf bemisst sich nach dem vorehelichen Lebensstandard.

Für weitere Fragen steht Ihnen Frau Rechtsanwältin Althoff sehr gern zur Verfügung. Bitte vereinbaren Sie einen Beratungstermin


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